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Finanzmarktaufsicht nimmt Kryptowährungen unter die Lupe
BaFin veröffentlicht Subnationale Risikoanalyse 2020/2021
09.09.2021 – Die Abteilung Geldwäsche (GW) der BaFin hat ihre Risikoanalyse für den Finanzsektor aktualisiert. Aus ihr leitet die Aufsichtsbehörde Aufsichtsschwerpunkte und Maßnahmen zur Reduzierung der festgestellten Risiken ab.

Mit der aktualisierten „Subnationalen Risikoanalyse“ stellt die Aufsicht die Weichen für ihr aufsichtliches Handeln in diesem und dem kommenden Jahr. Der Schwerpunkt der Analyse liegt dabei auf dem Finanzsektor, der der Aufsicht der BaFin untersteht – dieser wird unterteilt in den Bankensektor und den Nichtbanken-Finanzsektor. Letzterer umfasst Wertpapierfirmen, Kryptoverwahrer, Leasing- und Factoring Gesellschaften sowie Zahlungsdienstleister und Versicherungen. 

Als wesentliche aktuelle Entwicklungen wird auf die Corona-Pandemie, den Brexit sowie den Wirecard-Skandal eingegangen. Die Analyse unterscheidet dabei zwischen sektorübergreifenden und sektorspezifischen Risiken, letztere können auch noch in Risiken nach Untersektoren unterteilt sein. Zusätzlich gibt es sowohl aus den praktischen Aufsichtserfahrungen der BaFin wie aus dem Austausch zwischen Aufsicht und anderen nationalen und internationalen Stellen ermittelte unternehmensspezifische Risiken.

Zu den sektorübergreifenden Schwerpunkten gehören Geschäfte mit Bargeld und Kryptowerten und E-Geld sowie bestimmte Konstellationen im Immobiliensektor. Hinzu kommen aus der laufenden Aufsichtstätigkeit Maßnahmen zum sog. Insurance Wrapping und zum Third-Party-Acquiring und aus dem Austausch mit der FIU die Sensibilisierung der Verpflichteten für Themen wie handelsbasierte Geldwäsche, Immobilieninvestitionen und Identitätsbetrug beim Video-Ident-Verfahren. 

Im Vergleich zur letzten Subnationalen Risikoanalyse wird das Risiko von Großbanken aufgrund ihrer Universalbanktätigkeit inzwischen als very high (vorher high) eingeschätzt. 

Als Aufsichtsschwerpunkte werden die Themen Finanztransfergeschäft, Verdachtsmeldungen und Kryptogeschäfte fortgeführt, dabei sollen auch die Ordnungsmäßigkeit der bestehenden Präventionsmaßnahmen der Verpflichteten geprüft und etwaige Mängel beseitigt werden. 

Bei den Risikoschwerpunkten ist ein besonderes Thema das Thema Kryptoverwahrer, welches u.a. durch das EU-Maßnahmenpaket in den Fokus der Aufsicht gerückt wurde. 



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