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FIU Lettland veröffentlicht Studie zu Geldwäscherisiken bei NFTs
08.07.2022 – Gerade haben wir über kommende Gesetzesvorhaben auf EU-Ebene zur Regulierung von Kryptowährungen berichtet. Soeben erhalten wir Kenntnis von einer heute veröffentlichten Studie der FIU Lettland zu Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken bei NFTs.

Die Verfasser kommen in dieser Studie unter anderem zu dem Ergebnis, dass aufgrund der hohen Anonymität und des geringen Regulierungsniveaus NFTs anfällig für eine Vielzahl von Schwachstellen seien. Solche Schwachstellen hätten einiges mit dem Kunsthandels- oder dem unregulierten Kryptowährungsmarkt gemeinsam; die Besitzer von NFTs seien oft anonym, der Handel sei nicht registriert und die zugrunde liegenden Transaktionen  können verborgen werden.

Diese Schwachstellen, ergänzt durch die weitestgehend unregulierten und unkontrollierten Märkte, führen zu einer Vielzahl von neuen Typologien in der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Viele Typologien, die bereits bei Kryptowährungen vorkommen, gelten auch für NFTs. Bei NFTs besteht zum Beispiel die Möglichkeit, Gelder selber zu waschen oder ohne großen Aufwand inkriminierte Gelder zu stückeln (sog. smurfing) und in den virtuellen Wirtschaftskreislauf einzuspeisen. Dies sind nur wenige Anwendungsbeispiele bei den neuen NFT-Marktplätzen, die diese so attraktiv für die internationale Finanzkriminalität machen. 

Ein Non-Fungible Token (NFT) ist ein „kryptografisch eindeutiges, unteilbares, unersetzbares und überprüfbares Token, das einen bestimmten Gegenstand, sei er digital oder physisch, in einer Blockchain repräsentiert“ (Wikipedia).



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© 2022 Rechtsanwalt Boltze, zert. Geldwäschebeauftragter (TÜV)
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