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Geldwäscheverdacht  Internationale Finanzinstitute unter Druck
Der Vorstandsvorsitzende der im Zusammenhang mit russischen Geldwäscheaktivitäten 2018 in Verdacht gekommenen Danske Bank tritt zurück. Auslöser dafür sind allerdings Versäumnisse, die ihm in seiner früheren Tätigkeit für ABN Amro vorgeworfen werden.

Die dänische Danske Bank war vor einigen Jahren in den Schlagzeilen, weil sie in ihrer Filiale in Estland über Jahre versäumt hatte, Überweisungen von russischen Geschäftsleuten angemessen auf Geldwäsche zu überprüfen. Pikant daran waren sowohl die Höhe – es ging um insgesamt 230 Milliarden Dollar – als auch, dass die Deutsche Bank und ABN Amro über Jahre als Korrespondenzbanken der Danske Bank mitbetroffen waren. 

Der Vorstandsvorsitzende der Danske Bank, der Niederländer Chris Vogelzang, war 2019 zur Danske Bank gekommen, auch um die Geldwäscheprävention des Bankhauses zu verbessern. Er trat nun zurück, weil ihn die niederländischen Behörden aufgrund seiner früheren Tätigkeit für ABN Amro als Verdächtigen im Zusammenhang mit möglichen Verstößen bei der Verhinderung von Geldwäsche benannt haben. 

ABN Amro hat sich derweil mit der niederländischen Staatsanwaltschaft auf einen Vergleich geeinigt und eine Geldstrafe in Höhe von 480 Mio. Euro akzeptiert, weil bei der Überprüfung schwerwiegende Mängel in den Geschäftsprozessen bei der Bekämpfung von Geldwäsche festgestellt wurden. Die Vorwürfe betrafen dabei unbekannte Konten, über die verdächtige Zahlungen flossen, die Nichtbeendigung der Geschäftsbeziehung zu zweifelhaften Kunden und nicht erfolgte Meldungen bei dubiosen Transaktionen. 

Pikantes Detail am Rande – der niederländische Staat ist seit der Finanzkrise 2009 mit 56% immer noch größter Anteilseigner von ABN Amro. Nichtsdestotrotz geht die niederländische Justiz seit einigen Jahren verstärkt gegen Geldwäsche bei heimischen Banken vor. 


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