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Finanzmarktaufsicht nimmt Kryptowährungen unter die Lupe
Goldene Pässe oder Goldene Ananas?
Die Praxis war aus der Not in der Finanzkrise geboren und seit langem umstritten. Nun haben „Billy Lee“ und „Angie“ der umstrittenen Vergabe der EU-Bürgerrechte durch Zypern anscheinend ein Ende gesetzt. 

Sie sind kein EU-Staatsbürger, versprechen sich aber Vorteile davon, die Staatsangehörigkeit eines EU-Staates zu haben? Kein Problem, zumindest wenn Sie wohlhabend sind und bereit, in Zypern mindestens 2,5 Mio. Euro zu investieren. So die bisherige Praxis seit 2013, als das sog. Golden Pass Programm in Zypern eingeführt wurde. Ähnliche Angebote machen auch andere EU-Staaten wie z.B. Malta.

Seit Jahren stehen diese Programme in der Kritik und im Verdacht, dass sie mitunter auch an Kriminelle verkauft werden, die in ihren Heimatländern wegen z.B. Steuerhinterziehung oder Geldwäsche vorbestraft sind oder gesucht werden.

Ein Fall eines fiktiven chinesischen Investors „Billy Lee“ hat nun in einer verdeckt mitgeschnittenen Video-Aufzeichnung belegt, dass trotz einer Vorstrafe wegen Geldwäsche, die eine Vergabe eines Golden Pass ausschließt, hochrangige zypriotische Politiker bereit waren, ein solches Begehren zu unterstützen. 

Dass das mitgeschnittene Video dann von dem arabischen Nachrichtensender Al Jazeera ausgestrahlt wurde, brachte nun den Stein ins Rollen, der (hoffentlich) das Trauerspiel beendet. Die zypriotische Regierung hat angekündigt, das Einbürgerungsprogramm werde am 01. November „wegen lange bestehender Schwächen und Missbrauchs“ gestoppt. Wegen des Verkaufs „goldener Reisepässe“ hat die EU-Kommission zwischenzeitlich rechtliche Schritte gegen Malta und Zypern eingeleitet. 



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