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Finanzmarktaufsicht nimmt Kryptowährungen unter die Lupe
Industrialisierte Geldwäsche – eine neue Dimension
18.05.2026 – Dass Kriminelle immer häufiger unbescholtene Bürger als Finanzagenten oder Money Mules ausnutzen, ist hinlänglich bekannt. Inzwischen ist u.a. in Frankreich eine neue Dimension zu beobachten.

Die Masche ist – hoffentlich – hinlänglich bekannt: Unter irgendeinem Vorwand, häufig als lukrativer Nebenjob oder als Produkttest getarnt (wir berichteten), versuchen Kriminelle ihre erbeuteten Gelder über die Bankkonten bisher unauffälliger Bürgerinnen und Bürger zu waschen. Das stellt die Sicherheitssysteme von Banken und insbesondere Fin-Techs vor immer neue Probleme, wie sich in Deutschland unter anderem bei der N26-Bank gezeigt hat. In Frankreich ist nun eine neue Dimension dieser Art, Geld über die Konten Dritter zu waschen, aufgetaucht.

Dabei werden hunderte neue Geschäftskonten in kurzer Zeit angelegt, die dann im Darknet für bis zu 700 USD verkauft werden. Angeblich ist laut Forschungen der Group-IB inzwischen jede 7. Kontoeröffnung bei Fin-Techs ein solcher sog. Mule-Account! Die Häufigkeit und Menge dieser gefälschten Konten sind ein großes Problem für die Risikomanagementsysteme der betroffenen Banken. Denn genutzt werden dazu echte Kundenprofile, denen z.B. suggeriert wurde, dass sie diese Daten im Rahmen der Registrierung für eine kostenlose Finanzberatung preisgeben müssten. Eingesetzt werden dabei hochmoderne Technologien und die Preise, die im Darknet für diese Kontodaten bezahlt werden, legen nahe, dass die Nutzung entsprechend lukrativ für Geldwäscher ist.

Technisch lassen sich solche konstruierten Bankkonten oft nicht im Rahmen der klassischen Online Know-your-Customer Prüfung oder anhand der üblichen Transaktionsverfolgung erkennen, es gibt aber eine Reihe von technischen Besonderheiten, die ein entsprechend eingestelltes Risikosystem erkennen kann. 



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