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Organisierte Kriminalität und Sport – Europol veröffentlicht Situationsbericht
Einem aktuellen Bericht von Europol zufolge, hat sich insbesondere die Organisierte Kriminalität (OK) die veränderten Umstände während der COVID-19-Pandemie zunutze gemacht. Kriminelle Gruppen seien flexibel und nutzen in Krisenzeiten neue Möglichkeiten. Es werde davon ausgegangen, dass die langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Bereich der organisierten Kriminalität, einschließlich Geldwäsche und Korruption, besonders groß sein könnten.

Besonders anfällig sei dabei der Sport. Die Größe des globalen Sportwettenmarktes wird derzeit auf 1,69 Billionen Euro pro Jahr geschätzt. Korruption im Sport im Zusammenhang mit Spielmanipulationen werde häufiger als eine Frage der Integrität des Sports und weniger als eine schwere Straftat angesehen, die von Netzwerken der OK begangen werde. Der Bericht beschreibt das Engagement der OK im Bereich der Sportkorruption und ihre Vorgehensweise. Dieser Bereich ziehe auch mafiaartige kriminelle Gruppen wie italienische, armenische (albanischsprachige, russischsprachige) und asiatische OK-Gruppen an. Korruption im Sport sei von Natur aus in hohem Maße grenzüberschreitend, während die Manipulation von Sportveranstaltungen in jedem Land stattfinden und die damit verbundenen Wettaktivitäten innerhalb oder außerhalb der EU über Online- oder Offline-Anbieter stattfinden können. OK-Gruppen, die in Korruption im Sport verwickelt seien, verfügen oftmals über eine mehrschichtige Struktur mit spezifischen Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Darüber hinaus können die in Europa ansässigen OK-Gruppen und die asiatischen Verbrechersyndikate in verschiedenen Systemen zusammenarbeiten oder autonom handeln.

Der Fussball scheint aufgrund seiner Popularität und des mit ihm verbundenen, sehr finanzstarken Wettmarktes eine besondere Anziehung auf die OK auszuüben; es werde jedoch davon ausgegangen, dass auch andere Profisportarten betroffen seien (so z.B. unter anderem Tennis und Basketball). Die Korruption im Tennis (insbesondere bei Wettbewerben der unteren Klassen) sei ein Bereich, der zunehmend Anlass zur Sorge gebe.

Korruption im Sport biete das Potenzial, riesige Gewinne zu erzielen und den OK-Gruppen zudem gute Möglichkeiten, Geld in großem (internationalem) Umfang zu waschen. Der Einsatz von Online-Technologien sei dabei ein begünstigender Faktor. Europol weist daraufhin, dass es von entscheidender Bedeutung sei, die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor auszubauen und zu verbessern, um einen interdisziplinären Ansatz für einen wirksamen Kampf gegen Korruption bei Sportwettkämpfen zu gewährleisten. Dieser Ansatz erfordere die notwendige Einbeziehung aller relevanten Akteure, darunter Strafverfolgungs- und Justizbehörden, Sportgremien, und Regulierungsbehörden, Wettbetreiber sowie private Unternehmen und nicht zuletzt die Stärkung des Bewusstseins für die Gefahren durch kriminelle Tätigkeiten im Sport in der breiten Öffentlichkeit. Geschützte und datenschutzkonforme Hinweisgebersysteme können dazu eine Hilfe sein.

 



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