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Finanzmarktaufsicht nimmt Kryptowährungen unter die Lupe
Sei kein „Money Mule
12.12.2021 – In der größten internationalen Aktion gegen Geldwäsche hat Europol in 27 Ländern ermittelt und in einer konzertierten Aktion über 1.800 Menschen festgenommen.

Dabei ging es um eine spezielle Form von Geldwäsche, die sich in den letzten Monaten deutlich stärker ausgebreitet hat, das sog. „Money Muling“. Dabei werben kriminelle Geldwäscher ahnungslose Menschen an, teils gezielt solche, die sich in einer schwierigen finanziellen Situation befinden. Das erfolgt über Kleinanzeigen, die einen guten Nebenverdienst im Homeoffice versprechen, über seriös wirkende Stellenanzeigen oder auch auf Social-Media-Plattformen.  

Die „Geldesel“ werden dann dazu gebracht, entweder neue Bankkonten auf ihren Namen einzurichten oder ihr bestehendes Konto für Geldtransfers zu nutzen. Gegen eine Provision sollen sie Geldeingänge auf ihrem Konto an andere Zahlungsempfänger überweisen. Mehrfaches Hintereinanderschalten solcher Transaktionen macht es für Strafverfolgungsbehörden schwierig, die tatsächlichen Beteiligten an der Transaktion zu ermitteln – ein typischer Fall von Layering, dem Verwischen von Spuren. 

Dass die Zahlungseingänge i.d.R. aus kriminellen Aktivitäten im Internet stammen, ist den Money Mules meist nicht bewusst – Auslöser können z.B. Online-Käufe sein, wo die Ware nie geliefert wurde oder auch Diebstahl der Zugangsdaten der Konten von Opfern über sog. Phishing-Mails mit anschließenden Abhebungen. 

Praxistipp: 
Als verpflichtetes Unternehmen müssen Sie Ihre Mitarbeiter:innen regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen im Bereich von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung informieren und schulen. Es bietet sich an, dabei auch gezielt auf das Phänomen der „Money Mules“ hinzuweisen, denn gerade in Pandemie-Zeiten sind auch die von Kurzarbeit und finanziellen Einschränkungen betroffen und womöglich empfänglicher für verlockend klingende Angebote. 

Wenn Sie Interesse an entsprechenden Schulungsangeboten – auch online – haben, sprechen Sie uns gerne an. 


Unsere Leistungen
Wir beraten bei:
  • Erstellung unternehmensspezifischer Risikoanalysen
  • Entwicklung und Implementierung interner Sicherungsmaßnahmen

  • Prüfung von Verdachtsfällen und Erstellung von Verdachtsmeldungen

  • Kommunikation mit Behörden
Wir bieten:
  • AML-Audit: Überprüfung bestehender Risikomanagementsysteme

  • Mitarbeiterschulungen (Inhouse) zur Geldwäscheprävention

  • Seminare / Workshops / Vorträge

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© 2022 Rechtsanwalt Boltze, zert. Geldwäschebeauftragter (TÜV)
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