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Finanzmarktaufsicht nimmt Kryptowährungen unter die Lupe
Straftaten im Netz stellen große Gefahr dar
21.10.2022 – Die internationale Polizeiorganisation Interpol hat einen – nicht öffentlich zugänglichen – Bericht für ihre Mitglieder veröffentlicht.

In einer Zeit zunehmender internationaler Vernetzung kommt dem Interpol Generalsekretariat in Lyon eine steigende Bedeutung als weltweite Sammelstelle von Daten zu Verbrechen zu. Der Generalsekretär von Interpol formuliert es so: „Die Kriminalitätstrends zu verstehen und ihnen zuvorzukommen ist eine absolute Grundlage der Polizeiarbeit“. Dazu hat Interpol nun einen umfangreichen Bericht zusammengestellt, in dem Polizisten aus den 195 Mitgliedsländern befragt wurden, was ihrer Ansicht nach die wichtigsten Themen für Polizeiarbeit seien. 

Mehr als 60 Prozent der Befragten schätzen danach Geldwäsche, Internetbetrug, Phishing und Ransomware als große bzw. sehr große Gefahr ein. Bei Phishing handelt es sich um die wohl häufigste Form des Internet-Betruges – dabei werden betrügerische E-Mails oder Webseiten dazu genutzt, sensible Informationen von den potenziellen Opfern abzugreifen um diese z.B. Bankdaten dann für kriminelle Zwecke verwenden zu können. Bei Ransomware wird der Zugriff auf die auf PC’s und Servern gespeicherten Daten mittels einer Software verschlüsselt und nur gegen Zahlung eines Lösegeldes (engl. ransom) meist in einer Kryptowährung wieder freigegeben.  

Damit nimmt die Zahl an Straftaten im Netz erwartungsgemäß weiter zu und das in jeder denkbaren Form. Dazu gehören auch die zahlreichen Versuche, „freie Mitarbeiter“ mittels fingierter Stellenanzeigen als Finanzagenten (money mules) zur Geldwäsche zu nutzen.

Praxistipp: 

Auch wenn der Bericht nicht öffentlich zugänglich ist, sollten Sie als (verpflichtetes) Unternehmen in diesen Zeiten noch verstärkter dafür Sorge tragen, dass Ihre EDV-Systeme gegen missbräuchliche Nutzung geschützt sind. Dazu zählt insbesondere eine umfassende Schulung der Mitarbeitenden, denn häufig stellen diese das Einfallstor für kriminelle Aktivitäten dar. Auch der Einsatz geeigneter IT-Systeme zur Unterstützung bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (z.B. bei der Umsetzung effektiver KYC-Prozesse) ist zu prüfen. Gerne unterstützen wir Sie dabei.


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© 2022 Rechtsanwalt Boltze, zert. Geldwäschebeauftragter (TÜV)
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