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Offshore Gesellschaften, Steuerparadies, Geldwäsche
Pandora Papers: A simple guide to the Pandora Papers leak
18.10.2021 – Die Pandora Paper sorgen in zahlreichen Ländern für Diskussionen – auch in Großbritannien, wo BBC und der Guardian an der Enthüllung mitwirkten.

Mehr als 600 Journalisten:innen aus 117 Ländern haben in den letzten Monaten die Aktenflut der Pandora Paper durchforstet und weltweit mit ihren Enthüllungen für neue Aufmerksamkeit für die Dringlichkeit der Bekämpfung von Geldwäsche gesorgt. Federführend für Großbritannien waren dabei BBC und Guardian an dieser weltweit größten globalen Untersuchung beteiligt. 

Die BBC listet in ihrem Bericht zahlreiche Beispiele auf, in denen Politiker aus verschiedensten Ländern und andere Prominente in Steueroasen gegründete Briefkastenfirmen genutzt haben, um in Großbritannien und anderen Ländern Immobilien zu erwerben. Die Nutzung solcher „Offshore-Firmen“ ist zwar legal, die Unterlagen zeigen jedoch, dass es in vielen Fällen darum ging, bei einem direkten Kauf anfallende Grund(erwerbs-)steuern zu vermeiden. Allein dies belegt den Sinn der Überlegungen der EU-Kommission, ein EU-weites Vermögensregister einzuführen (wir berichteten). So schätzt auch Lakshmi Kumar von der US-Organisation Global Financial Integrity, „dass diese Menschen in der Lage sind, Geld an offiziellen Stellen vorbei zu schleusen, abzuschöpfen und zu verstecken“, oft durch den Einsatz von Briefkastenfirmen. 

Dass es der Öffentlichkeit nicht egal ist, wenn ihre zuständigen Politiker:innen in solche Geschäfte verwickelt sind, zeigen die Wahlen in Tschechien – in anderen Ländern wie Katar, Jordanien, Aserbeidschan oder Kenia verhindert das Fehlen demokratischer Strukturen eine solche Reaktion. Das weltweit über solche Konstrukte versteckte Vermögen wird auf zwischen 5 und 30 Milliarden Dollar geschätzt. Wichtig wird sein, wie große Industriestaaten wie Großbritannien und Deutschland künftig gegen solche Mechanismen vorgehen wollen und wie groß die Bereitschaft ist, sich mit den entsprechenden Ländern wie z.B. Cayman Islands, Dubai u.a. anzulegen. Denn die Bereitschaft dieser Länder mit niedrigen Steuern und laschen Kontrollen entsprechende Gelder anzulocken ist bislang ungebrochen.



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© 2022 Rechtsanwalt Boltze, zert. Geldwäschebeauftragter (TÜV)
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